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Enzyklopädie der Duftnoten

Safran im Parfüm und Safranal

Safran im Parfüm bezeichnet eine Duftnote, die mit dem Gewürz Safran verbunden wird. Safranal ist ein wichtiger Bestandteil seines Aromas, doch mehrere Verbindungen erzeugen den Gesamtgeruch. Auch andere Moleküle können in der Parfümerie an Safran erinnern. Der Notenname belegt daher nicht die Verwendung natürlicher Bl

Rote Safranfäden in einer hellen Keramikschale.
Sie bestätigt weder die botanische Identität noch die Echtheit des Rohstoffs. · MARABIKA-Redaktion

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Was ist Safran im Parfüm?

Es ist die Bezeichnung einer Duftnote und muss vom Rohstoff selbst unterschieden werden. Das Gewürz Safran wird aus den getrockneten Narben der Blüte Crocus sativus gewonnen. Die Narbe ist der Teil einer Blüte, auf dem Pollen landet. Der botanische Rohstoff und ein Parfümerieakkord, der an sein Aroma erinnert, gehören nicht derselben Beschreibungsebene an.

In diesem Artikel bezeichnet Akkord eine Kombination von Duftstoffen, die einen Gesamteindruck erzeugt. Givaudan beschreibt zum Beispiel seinen Stoff Safraleine als an natürlichen Safran erinnernd. Dieses Beispiel zeigt, warum der Name einer Duftnote allein nicht erkennen lässt, ob Blütennarben, deren Extrakt oder ein anderer Inhaltsstoff verwendet wurden.

Crocus sativus gehört zur Familie der Schwertliliengewächse. Eine Übersichtsarbeit berichtet über den Anbau im Iran, in Indien und Griechenland. Das sind Angaben zur kultivierten Verbreitung der Pflanze, kein Herkunftsnachweis für den Rohstoff in einem bestimmten Parfüm. Eine Safrannote reicht daher nicht aus, um den Rohstoff einer Flasche dem Iran oder Kaschmir zuzuordnen.

Was ist Safranal und wie riecht es?

Safranal ist eine der wichtigsten Verbindungen für den Geruch von Safran. Eine ältere botanische Übersichtsarbeit verbindet das Aroma mit Eindrücken von Heu und Iodoform. Eine neuere Übersicht zur Trocknung betont, dass der charakteristische Safrangeruch aus mehreren flüchtigen Verbindungen besteht und nicht nur aus Safranal.

Nutzen Sie Geruchsbeschreibungen wie „Heu“, „grasig“ oder „würzig“ als Orientierung beim eigenen Ausprobieren. Sie sind keine Liste der Produktinhaltsstoffe. Notieren Sie, was Sie tatsächlich riechen, statt unbedingt einen Begriff aus der Beschreibung wiedererkennen zu wollen.

Safranal ist nicht derselbe Stoff wie Safraleine. PubChem nennt C10H14O als Formel von Safranal, während auf der Safraleine-Seite von Givaudan C12H14O angegeben ist. Es handelt sich um unterschiedliche Moleküle, obwohl beide Beschreibungen auf eine Safranrichtung verweisen. Ein ähnliches Geruchswort bedeutet nicht dieselbe chemische Identität.

Worin unterscheiden sich Safranal und Crocin?

Safranal wird mit Aroma, Crocin mit Farbe und Picrocrocin mit Bitterkeit verbunden. Eine botanische Übersichtsarbeit unterscheidet auf diese Weise die wichtigsten sensorischen Eigenschaften von Safran. Diese kurze Erklärung bedeutet jedoch nicht, dass nur ein Stoff den gesamten Geruch des Gewürzes bestimmt.

Die Trocknung verändert das Profil der flüchtigen Verbindungen im Safran. Übersichtsarbeiten behandeln die Bildung von Safranal im Zusammenhang mit Prozessen, an denen der Abbau von Picrocrocin beteiligt ist. Bei der Beschreibung des Aromas muss daher auch die Verarbeitung des Rohstoffs genannt werden. Das Bild einer frischen Blüte erklärt für sich allein nicht den Geruch des getrockneten Gewürzes.

Für Käufer ist es hilfreich, den Farbeindruck vom Geruchseindruck zu unterscheiden. Eine gelbe Flüssigkeit oder eine rote Flasche ist kein Test zur Bestimmung des Rohstoffs. Wenn Sie wissen möchten, wo ein Inhaltsstoff gewonnen wurde, suchen Sie nach einer eindeutigen Erklärung des Herstellers. Beschreiben Sie mit Farbe nur das Aussehen und nutzen Sie Notenlisten als Orientierung für den Duft.

Wie werden Safranal und Safranakkorde in der Parfümerie verwendet?

Ein Safrancharakter lässt sich mit einzelnen Inhaltsstoffen erzeugen. Givaudan kombiniert in der Beschreibung von Safraleine warme, würzige, ledrige, tabakartige und holzige Aspekte und verbindet die Würzigkeit mit natürlichem Safran. Dies ist die Beschreibung eines Parfümerieinhaltsstoffs, die unmittelbar vom Rohstoffhersteller stammt.

Das Beispiel Safraleine rechtfertigt nicht die Aussage, dieser Stoff sei in jedem Safranparfüm enthalten. Noch weniger verrät es die Anteile einer bestimmten Formel. Die Tabelle trennt deshalb Pflanze, Molekül und Akkord: Verstehen Sie zuerst das Konzept und prüfen Sie anschließend die Deklaration des ausgewählten Produkts.

Auch das Wort „Safran“ in der Werbung reicht nicht aus, um einen natürlichen Ursprung festzustellen. Fragen Sie nach dem tatsächlichen Rohstoff und seiner Herkunft, wenn dies Ihre Wahl bestimmt. Führt der Hersteller nur Duftnoten auf, können Sie die beschriebene Richtung beurteilen, sollten aber die fehlende Formel nicht selbst ergänzen.

Wie liest man die Safrannote in der Notenliste eines Parfüms?

Eine Duftpyramide gliedert Noten in Auftakt, Herz und Basis. In diesem Artikel dient sie als Lesehilfe und nicht als allgemeines Verdunstungsschema für Safran. Quellen zur Chemie von Safranal lassen sich nicht ohne Weiteres auf die Pyramide eines fertigen Parfüms übertragen.

Notieren Sie zunächst, wo der Hersteller Safran eingeordnet hat. Lesen Sie dann die benachbarten Noten und riechen Sie die gesamte Komposition. Die Redaktion schlägt vor, den ersten mit einem späteren Eindruck zu vergleichen: Nehmen Sie eine trockene Würzigkeit, eine Ledernuance oder einen anderen Charakter wahr? Halten Sie die Antwort in Ihren eigenen Testnotizen fest.

Wir haben Haltbarkeit und Sillage für diesen Artikel nicht gemessen. Givaudan gibt Daten zur Haftfestigkeit eines einzelnen Inhaltsstoffs auf einem Duftstreifen an. Wir übertragen diese nicht auf fertige Parfüms und stellen sie nicht als MARABIKA-Messungen dar. Die Angabe „nicht gemessen“ bedeutet in diesem Artikel, dass wir die entsprechenden Testergebnisse nicht vorlegen.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Ratgeber: Parfümnoten: So liest man die Duftpyramide.

Wo kann man in Parfüms nach einem Safranduft suchen?

Im Archiv der MARABIKA-Kategorieseite für orientalische Parfüms für Männer vom 5. September 2026 enthielt die Navigation nach Duftnoten den Eintrag „Safran“. Dies ist eine dokumentierte Suchbezeichnung im Katalog, keine Bestätigung des aktuellen Sortiments. Die benachbarte Karte der übergeordneten Kategorie heißt „Orientalische und arabische Parfüms“.

Wenn Sie auf der Kategorieseite einen Safranfilter sehen, können Sie dort mit der Suche beginnen und Herstellerbeschreibungen vergleichen. Suchen Sie trockene Würzigkeit oder einen ledrigen Eindruck, notieren Sie diesen Wunsch getrennt vom Wort „Safran“. Sie können diese Notiz verwenden, wenn Sie Ihre Auswahl besprechen.

Dieser Artikel bezeichnet Safran nicht als Kennzeichen der gesamten arabischen Parfümerie. Die geprüften botanischen Quellen und Inhaltsstoffquellen belegen keine solche historische oder statistische Aussage. Der Artikel behandelt den Rohstoff, die Duftbeschreibung und die Suche danach, nicht die Zusammensetzung jedes Dufts aus der Region.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Ratgeber: Oud (Adlerholz): Was es ist, wie es riecht und was seine Note in Parfüms bedeutet.

Die Quellen sind am Ende des Artikels aufgeführt.
KriteriumSafran als RohstoffSafranalSafranakkord
Was es istGetrocknete Narben von Crocus sativusEinzelverbindung C10H14OKombination von Duftstoffen
Erklärung des GeruchsAroma mehrerer VerbindungenEine wichtige geruchsgebende Verbindung im RohstoffAbhängig von den ausgewählten Inhaltsstoffen
Was der Notenname belegtBestätigt die Herkunft nichtBestätigt die Verwendung nichtZeigt die beschriebene Richtung an

top

Prüfen Sie den vom Hersteller angegebenen Auftakt.

heart

Prüfen Sie die vom Hersteller angegebenen Herznoten.

base

Prüfen Sie die vom Hersteller angegebene Basis.

Haltbarkeit

nicht gemessen

Sillage

nicht gemessen

Intensität

nicht gemessen

Der Notenname hilft bei der Duftsuche, verrät jedoch nicht die Formel.

Was ist Safranal?

Es ist eine wichtige geruchsgebende Verbindung in Safran. PubChem nennt die Formel C10H14O. Das gesamte Aroma des Rohstoffs besteht nicht allein aus dieser Verbindung.

Sind Safranal und Crocin dasselbe?

Nein. Die Übersichtsarbeit verbindet Safranal mit Aroma, Crocin mit Farbe und Picrocrocin mit Bitterkeit.

Bedeutet „Safran“ in einer Notenliste einen natürlichen Rohstoff?

Der Notenname allein reicht nicht aus. Auch ein von Givaudan beschriebener eigener Stoff, Safraleine, weist eine Safranrichtung auf. Der Rohstoff eines bestimmten Produkts muss gesondert geprüft werden.

Haben Parfüms mit einer Safrannote dieselbe Haltbarkeit?

Die Quellen dieses Artikels stützen diese Schlussfolgerung nicht. MARABIKA hat für diesen Artikel weder Haltbarkeit noch Sillage gemessen.

Quellen

  1. Der Zusammenhang zwischen Trocknungsbedingungen und der Bildung flüchtiger Verbindungen in Safran (Crocus sativus)
  2. Arabische Parfüms: Kategorienavigation — Beobachtung des MARABIKA-Katalogs, 2026-09-05
  3. Orientalische Parfüms für Männer: Kategorienavigation — Beobachtung des MARABIKA-Katalogs, 2026-09-05
  4. MARABIKA: redaktionelle Entscheidungen für diese Fassung (unveröffentlicht)
  5. Crocus sativus L.: eine umfassende Übersichtsarbeit
  6. Safraleine: ein Duftmolekül
  7. Safranal, CID 61041: Summenformel und IUPAC-Name

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